<b>Lamminatorschaltung</b>
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Die Schaltung besteht im wesentlichen aus den Blcken Kondensatornetzteil, Temperaturregelung, Motorsteuerung und der Leistungsstufe.

Als Widerstnde kommen vorzugsweise Metallfilmausfhrungen in Frage, da diese geringere Toleranzen aufweisen und sich die Werte bei Temperaturnderungen, - die wir im Laminator ja zur Genge haben - nicht so stark verndern.
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Kondensatornetzteil<br>
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Die Spannungsversorgung der Schaltung wird wegen des geringen Platzbedarfs ber ein Kondensatornetzteil hergestellt.<br>
Es besteht aus R13, R14, C9 sowie D1 und D3. Der Kondensator C5 dient zur Glttung der Spannung und versorgt die Schaltung whrend einer Halbwelle mit Strom.<br>
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Der Nachteil einer solchen Lsung ist, da an der gesamten Schaltung Netzspannung anliegt und somit bei unsachgemen Umgang Lebensgefahr besteht. Daher sollte eine Schaltung mit Kondensatornetzteil nur von erfahrenen Fachleuten unter Verwendung eines Trenntrafos berprft werden.<br>
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Fr Testzwecke kann man die Schaltung auch mit einer niedrigen Wechselspannung (ca. 12V) aus einem Trafo versorgen. Diese muss dann zwischen R13 und R14,sowie an Pad 8 eingespeist werden. Allerdings kann damit die Funktion der Leistungsstufen nicht getestet werden.<br>
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Die Leistungsfhigkeit eines Kondensatornetzteils wird im wesentlichen durch den Kondensator und die Zenerdiode bestimmt.<br>
Da ein Kondensatornetzteil nur geringe Strme liefern kann, ist darauf zu achten, das nur die genannten Bauteile verwendet werden, da ansonsten die Spannung zusammenbrechen kann und damit die Schaltung instabil wird, oder erst gar nicht funktioniert.<br>
Insbesondere drfen als Kontroll-LED's nur Low-Current Versionen eingesetzt werden. Mit 2 normalen LED's funktioniert die Schaltung bereits nicht mehr zuverlssig, da der Stromverbrauch um mindestens 10 mA (und damit um ca. 20%) ansteigt.<br>
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Weitere Informationen sowie Berechungsgrundlagen findet man z.B. hier: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/cpowsup.htm<br>
Vereinfacht errechnet sich die Kapazitt des Kondensators nach dieser Formel:<br>
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C = 3180 / ( Uac / Iac )      (C in F, Uac in V und Iac in A)<br>
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Temperaturregelung<br>
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Der zweite Teil der Schaltung besteht aus der Temperaturregelung, die rund um das IC 2B, einem LM358 Operationsverstrker aufgebaut ist.<br>
Hintergrnde zur Funktion eines OpAmp's gibt es ebenfalls bei 'dasElko' http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0209092.htm.<br>
Vereinfacht gesagt handelt es sich um einen Verstrker, der die Differenz zwischen seinem invertierten (-) und seinem nicht invertierten (-) Eingang mit einem extrem hohen Faktor verstrkt.<br>
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Entgegen vieler anderer Schaltungen, die mit einem NTC aufgebaut sind, wird hier ein PTC vom Typ KTY84-130 verwendet.<br>
Ein PTC weist im kalten Zustand einen niedrigen Widerstand auf. Er vergert sich mit steigender Temperatur.<br>
Der verwendete PTC ist preiswert, leicht zu beschaffen und besonders wichtig, bis zu einer Temperatur von 300 Grad Celsius spezifiziert. Damit sind auch nach lngerem Betrieb keine Probleme mit dem PTC zu erwarten.<br>
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Mit Hilfe der Widerstnde R8 und R9 wird der invertierte (-) Eingang des OpAmp's mit der halben Versorgungsspannung versorgt.<br>
Wenn der Schalter fr den Heizbetrieb (S2) geffnet ist, wird der nicht invertierte (+) Eingang ber die Widerstnde R4 und R7 auf Masse gezogen, so da der Ausgang des OpAmp's ebenfalls sicher auf Masse liegt.
Wird der Schalter geschlossen, so steigt die Spannung am nicht invertierten (+) Eingang an, da jetzt ein Strom durch den PTC und R10 sowie R7 und R4 fliet. Damit springt der Ausgang des OpAmp's schlagartig auf high und die Heizung wird angesteuert.<br>
Bedingt durch das Verhalten des PTC's sinkt die Spannung am Eingang des (+) OpAmp's mit steigender Temperatur. Wenn die Spannung am nicht invertierten (+) Eingang unter die Spannung am invertierten (-) Eingang sinkt, schaltet der OpAmp seinen Ausgang wegen der hohen Differenzverstrkung schlagartig um. Die Heizung ist aus.<br>
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Mit Hilfe der Trimmers R7 kann die gewnschte Schalttemperatur in gewissen Grenzen eingestellt werden.<br>
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Motorsteuerung<br>
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Die Motorsteuerung ist als astabiler Multivibrator mit einem NE555 aufgebaut. http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm<br>
Die Impulsdauer ti entspricht der Ladezeit des Kondensators C1 ber die Widerstnde R1 und R2. Die Impulspause tp entspricht der Entladezeit des Kondensators C1 ber den Widerstand R2. Mit Kondensator C2 wird lediglich die Schwingneigung der Schaltung unterdrckt.<br>
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ti = 0,69 * ( R1 + R2 ) * C1 = 0,69 x ( 180KOhm + 80KOhm ) x 0,01F = 1,794s<br>
tp = 0,69 * R2 * C1 = 0,69 x 80KOhm x 0,01F = 0,552s<br>
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Aus der Formel kann man schnell erkennen, da die Impulsdauer niemals kleiner als die Pausendauer werden kann. Schlielich ist R1 + R2 immer grer als R2.<br>
Wir mchten fr unseren Anwendungsfall aber genau das Gegenteil erreichen. Der Motor soll nur kurz laufen soll, um dann eine lngere Zeit zu verharren.<br>
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Das Ausgangssignal des Timers invertieren wir kurzerhand, indem wir den brach liegenden Teil des OpAmps nutzen. Dei Funktion gleicht der bereits in der Temperaturregelung beschriebenen. Allerdings muss hier der invertierte (-) und der nicht invertierte (+) Eingang quasi vertausch werden, um die Invertierung zu erreichen.<br>
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Whrend der Tests hat sich herausgestellt, das es schn wre, wenn der Motor die Leiterplatte auch mit normaler Geschwindigkeit transportieren kann. Da aber kein Raum fr einen zustzlichen Schalter vorhanden war, musste eine andere Lsung her.<br>
Diese wurde mit Hilfe von S2 und R5 realisiert.<br>
Wenn der Schalter S2 geffnet ist, zieht R5 den Eingang des OpAmp's auf Masse, so da dieser durchschaltet und den Motor dauerhaft ansteuert. Der Timer wird whrend dieser Zeit nicht mit Spannung versorgt, so da er auch keine Impulse generiert werden.<br>
Erst wenn die Heizung mit S2 eingeschaltet wird, erhlt der Timer seine Betriebsspannung und der Motor luft im Taktbetrieb.<br>
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Wenn eine lngere Pause gewnscht wird, kann R1 vergrert werden. Er sollte aber nicht zu gro gewhlt werden, da es dann vorkommen kann, da die Schaltung nicht sauber anluft. Wir hatten mit einem Wert von 330K Probleme.<br>
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Leistungsstufe<br>
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Die Leistungsstufen wurden mit Solid State Relais der Firma Sharp realsiert. Diese sind im Vergleich zu einer reinen Triac-Stufe zwar nicht ganz so billig, weisen aber auch einige Vorteile auf.<br>
So sind die gewhlten Versionen mit Nullspannungsschaltern ausgestattet. Dadurch wird quasi leistungslos geschaltet. Es entstehen keine Strungen, die dann wieder aufwendig gefiltert werden mssen. Auerdem bentigt man nur ein Bauteil fr eine komplette Relaisstufe. Abweichend von der Schaltung knnen problemlos auch nur S202S02 Typen verbaut werden.Die Leiterplatte ist dann entsprechend anzupassen.<br>
Im Steuerzweig befindet sich jeweils eine 'normale' rote LED, die zur Anzeige des Betriebszustandes dient.<br>
Hier drfen keine Low-Current Versionen eingesetzt werden. Auch mit anderen Farben funktioniert die Ansteuerung nicht mehr, da die entsprechenden LED's abweichende Spannungen bzw. Strme verwenden.
